Fischereiverein Donauwörth e.V.
Fischereiverein Donauwörth e.V.

Aktuelle Mitteilungen 2018

Vortrag Nationalpark Donau-Isar-Auen am 02. Februar 2018

Der Vortrag im vollbesetzten Fischerstadl in Altisheim zeigte das hohe Intersesse der Bürger gegen den geplanten Nationalpark Donau-Isar-Auen.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Herr Dieter Spieler ging dieser kurz auf den vergangenen Mittwoch in Niederschönenfeld ein, an dem der Bund Naturschutz seine Argumente für einen Nationalpark den Bürgern vermittelt hatte.Der Leiter der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald Herr Franz Leibl hatte über seine Erfahrungen berichtet.

 

Der 1. Vorsitzende Herr Dieter Spieler gab zu bedenken, dass man den Nationalpark Bayerischer Wald nicht mit dem geplanten Nationalpark Donau-Isar-Auen vergleichen kann. Dort sind ganz andere Vorraussetzungen gegeben.

Hier hat man den Biber sowie den Kormoran, welche ganz andere Schäden anrichten als im Bayerischen Wald. Dort fallen die Bäume um wenn sie alt und krank sind oder durch Sturm.

 

Danach gab der 1. Vorsitzenden das Wort an die beiden Referenten.

Zum Einen an Herr Alois Schiegg, Bürgermeister von Marxheim und an den Vorsitzenden des Jagsverbandes Donauwörth Herr Robert Oberfrank.

Herr Schiegg erklärte anhand von Karten und Bildern wie der Nationalpark aussehen soll, der zuerst von Ingolstadt bis Neuburg geplant war, dann bis zur Lechmündug.

Nun kamen doch die Isar Auen dazu und jetzt spricht man sogar davon, dass der Nationalpark bis Donauwörth gehen soll.

Warum das? Weil bis jetzt zu wenig Fläche zusammenkommt. Ein Nationalpark muss mindestens eine fläche von 10000 Hektar haben.

Wie weit sich der Park noch Richtung Ulm bewegt weiß niemand.

Der Staat muss auch viele Flächen tauschen, da sie nicht in seinem Besitz sind.

Bürgermeister Schiegg  zeigte den Unsinn eines Nationalparkes anhand folgenden Bildes auf: "Stellen sie sich vor, sie stehen auf der Donaubrücke in Marxhein und schauen in Richtung Marxheim. Nach nur ca. 150 Meter ist schon die Ortschaft da. Schaut man in Richtung Rain sind die Auwälder auch nach ein paar 100 Meter vorbei. Das heißt, dann ist auch der Nationalpark zu Ende."

Herr Robert Oberfrank erklärte das Nein zum Nationalpark aus Sicht des Jagdverbandes.

Er kritisierte, dass die Befürworter des Parks immer der Meinung waren im Dialog mit den Gegnern des Parks gewesen zu sein. Dies sei aber nicht der Fall gewesen.

Um einen Dialog zu führen, sollte man aber auch genau wissen um welches Gebiet es geht und welche Einschränkungen zu erwarten sind.

Dies können (oder wollen) die Befürworter nicht beantworten.

Auch bemerkte er an, dass es Einschränkungen für die Jagd, die Fischerei sowie die Freizeitgestaltung geben wird.

Es wird sogenannte Kernzonen geben, wo massive Einschränkungen zu erwarten sind.

Nach spätestens 30 Jahren sollen 75% des Parks sich selber überlassen werden. Ohne menschliche Eingriffe.

Aber was ist in einem Nationalpark die Kernzone, wenn dieser nur ein paar 100 Meter breit ist? 

Im Nationalpark Berchtesgaden ist die Fischerei nur zu Untersuchungszwecken bzw. einem Berufsfischer erlaubt. Die Jagd wird nur von staatlichen Jägern durchgeführt.

Bei der anschließenden Fragerunde sprach sich Herr Dr. Thrul für einen Nationalpark aus. Außerdem sei es wichtig den Dialog mit allen Beteiligten zu suchen.

Frau Brandner Biberbeauftragte des Landkreises fragte wieviel Jäger bzw. Angler betroffen wären, Sie war ganz erstaunt, dass es sich allein im Fischereiverein Donauwörth und beim Jagdverband Donauwörth um über 1000 Mitglieder handelt.

 

Zum Schluss wurde den beiden Referenten ein Geschenk überreicht und für ihren Vortrag gedankt.

 

Alle Beteiligten befanden die Veranstaltung als gelungen und auch wenn in der Presse zu lesen war, dass der Nationalpark vor dem Aus stehen würde,

wie bleiben am Thema dran!

Jahreshauptversammlung des Fischereiverein 2018:

Nach der Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden und er Begrüßung des 1. Vorsitzenden der Anglerfreunde Erlingshofen Herrn Werner Nenning, sowie der Begrüßung unseres Ehrenvorsitzenden Herrn Günther Feller und der anwesenden Ehrenmitglieder wurde im Jahresrückblick auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr hingewiesen.

 

Der Kassenbericht zeigt, dass der Verein auf gesunden Füßen steht und somit wurde die Vorstandschaft entlastet. Die eingegangen Anträge wurden heiß diskutiert und dann darüber abgestimmt. Nach der Schließung der Versammlung fand dann die Ausgabe der Jahreskarten statt.

 

Hier ein paar Bilder dazu:

Jahreshauptversammlung des Fischereivereins 2017:

Verabschiedet aus dem Vorstend haben sich:

Ihre langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft beendeten unsere beiden Jugendwarte Sonja Wagner und Matthias Burger.

Ebenso der 2. Kassier Günther Hirtreiter und unser Gerätewart Karl Abele. 

Sie alle erhielten vom 1. Vorsitzenden für ihr Engagement für den Verein einen Gutschein überreicht.

Für die tolle Unterstützung ihres Mannes bekam Ingrid Meixner einen Blumenstrauß überreicht.

Ehrungen beim Fischereiverein Donauwörth e.V

Von unserem Ehrenvorsitzenden Herrn Günther Feller, der auch als Vertreter des Fischereiverbandes Schwaben anwesend war, wurden der 1. Vorsitzende Dieter Spieler und der 2. Vorsitzende Helmut Stroszeck mit der silbernen Ehrennadel des Fischereiverbandes Schwaben geehrt. Diese Ehrung bekamen sie als Anerkennung um die Förderung der heimischen Fischerei.

 

 

Hier seht ihr die Geehrten mit unserem

Oberbürgermeister von Donauwörth,

Herr Armin Neudert , sowie unserem

Ehrenvorsitzenden Herr Günther Feller.

Hier finden Sie uns

Fischereiverein Donauwörth e.V. 1.Vorsitzender Dieter Spieler

Benno-Benedicter-Str. 73 
86609 Donauwörth

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

Dieter Spieler 

+49 176 46101570

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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